Rope Skipping Europameisterinnen beim TV Leer
Großer Erfolg für die Rope-Skipping-Gruppe bei der Europameisterschaft in Norwegen.
Melsomvik, Norwegen – Spannung, Nervenkitzel, Teamgeist und jede Menge sportliche Höchstleistungen: Bei der diesjährigen Europameisterschaft im Rope Skipping traf sich die europäische Spitze der Sportart im norwegischen Melsomvik am Oslofjord. Vom 10. bis 18. August kämpften rund 800 Athletinnen und Athleten aus 14 europäischen Ländern um Titel, Medaillen und die besten Platzierungen. (ERSO )
Mit dabei war auch die Rope-Skipping-Gruppe des TV Leer mit mehreren engagierten Springerinnen und Springern. Für die Athletinnen und Athleten war die Reise nach Norwegen nicht nur ein sportliches Highlight, sondern zugleich eine wertvolle Erfahrung auf internationaler Bühne. Am Ende gab es allen Grund zum Feiern:
Ronja Block und Leefke Gaßner dürfen sich Europameisterinnen im Single Rope Pair Freestyle in ihrer Altersklasse nennen.

Gold für Ronja und Leefke. Was für ein Erfolg.
Für Ronja und Leefke wurde die Europameisterschaft zu einem ganz besonderen Erlebnis. Im Single Rope Pair Freestyle zeigten die beiden eine starke und konzentrierte Leistung und konnten sich in ihrer Altersklasse gegen
die internationale Konkurrenz durchsetzen.
Der Titel ist das Ergebnis von intensivem Training, perfekter Abstimmung und großem Vertrauen zueinander. Gerade im Pair kommt es auf jedes Detail an: Die Sprünge müssen synchron erfolgen, Bewegungen und Elemente exakt aufeinander abgestimmt sein und auch unter dem enormen Druck eines internationalen Wettkampfes müssen die beiden Athletinnen ihre Leistung abrufen.
Ronja und Leefke gelang genau das. Mit ihrer überzeugenden Darbietung sicherten sie sich den Europameistertitel und sorgten damit für einen der größten Erfolge der Reise nach Norwegen.

Der Titel zeigt eindrucksvoll, wie viel Arbeit, Disziplin und Leidenschaft hinter einer solchen Leistung stecken. Für die beiden Springerinnen ist der Europameistertitel nicht nur eine Medaille, sondern auch die Belohnung für
zahlreiche Trainingsstunden und die gemeinsame Vorbereitung auf diesen großen Wettkampf mit Trainerin Leonie Götze.
Leonie Götze ging ebenfalls in Norwegen mit Eric Seeger im Single Rope Pair Freestyle an den Start.
Auch Leonie und Eric hatten in Norwegen allen Grund zur Freude. Die beiden schafften den Sprung ins Finale der besten Sechs und stellten damit ihr Können auf internationaler Ebene eindrucksvoll unter Beweis.
Bei einem Wettkampf dieser Größenordnung treffen die besten Rope Skipper Europas aufeinander. Schon die Qualifikation für einen Finalplatz ist daher eine besondere sportliche Leistung.
Leonie und Eric bewiesen Nervenstärke und konnten sich gegen zahlreiche starke Konkurrentinnen und Konkurrenten durchsetzen und erreichten in den Finals den 6. Platz.
Wenn es diesmal auch nicht für einen Podestplatz reichte, ist die Finalteilnahme ein großer Erfolg. Sie zeigt, dass sich das intensive Training auszahlt und die beiden auch auf europäischer Ebene konkurrenzfähig sind.
Das Team 1 mit Julina Mössinger, Leonie Götze, Ronja Block und Leefke Gaßner ging ebenfalls im Speed Double Dutch Relay an den Start.
Zudem gab es eine Premiere für Team 2 beim Open Tournament Eine ganz besondere Erfahrung für Marje Meyer, Anna Siemens, Grietje Schmidchen und Ida Daun. Für die vier Springerinnen war die Teilnahme am
Open Tournament gleichzeitig die Premiere auf internationaler Ebene.

Zum ersten Mal standen sie bei einer Europameisterschaft beziehungsweise dem dazugehörigen internationalen Open Tournament auf der Wettkampffläche. Entsprechend groß waren die Aufregung und die Vorfreude.
Für das junge Team ging es dabei vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln, die Atmosphäre eines internationalen Großevents kennenzulernen und sich mit Springerinnen und Springern aus anderen europäischen Ländern zu messen.
Gerade solche Erfahrungen sind für die weitere Entwicklung enorm wertvoll. Ein internationaler Wettkampf bringt ganz andere Rahmenbedingungen mit sich als ein Wettkampf auf nationaler Ebene: eine große Wettkampfbühne, zahlreiche Zuschauer, unbekannte Konkurrenz und der besondere Druck, die
eigene Leistung genau dann abrufen zu müssen, wenn es darauf ankommt.
Marje, Anna, Grietje und Ida meisterten diese Herausforderung und können mit viel Motivation aus Norwegen zurückkehren. Die gesammelten Erfahrungen werden ihnen bei zukünftigen Wettkämpfen sicherlich
zugutekommen so Trainer Paul Markus und Trainerin Allegra Kuzinna.
Am Ende der Wettkampftage überwiegt beim Trainerteam vor allem eines: Stolz.
Der Europameistertitel von Ronja und Leefke, der Finaleinzug von Leonie und Eric sowie die internationale Premiere von Marje, Anna, Grietje und Ida zeigen, wie erfolgreich die gemeinsame Arbeit der vergangenen Monate war.
„Wir sind extrem stolz auf alle unsere Athletinnen und Athleten“, lautet das Fazit des Trainerteams.
Und eines ist nach dieser Europameisterschaft sicher: Der nächste Sprung kommt bestimmt.



